Educating Rita

 

Der Traum beginnt mit einem Lehrer der an dich glaubt.
Oder – mit einer Schülerin…
Susan „Rita“ White, eine prollige 24 – jährige Friseurin aus der Arbeiterschicht will es endlich wissen.
Was?
Alles!

Die vor Temperament sprühende Göre mit dem starken Willen, die sich immer nach Bildung, nach Entwicklung, nach einem unbegrenzten Horizont gesehnt hat, besucht einen Abendkurs in englischer Literatur bei Frank.
Frank Bryant ist Professor für englische Literatur an der Uni. Früher war er ein aufstrebender Lyriker – nach seinem Scheitern ist er ein sarkastischer, intellektuell brillanter Alkoholiker der am Sinn von Allem zweifelt. Besonders am Sinn von Unterricht.

So entsteht die Geschichte zweier liebenswerter, streitbarer Individuen die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich gerade deshalb glänzend ergänzen und genau in dem Moment ihres Lebens aufeinandertreffen da sie einander brauchen.
Willy Russell erhielt für sein hinreißendes, autobiografisch gefärbtes Stück 1980 den Laurence Olivier Award für die beste Komödie („outstanding new comedy“)

 

 

   

Kontakt
Cabaret des Grauens e.V.
84489 Burghausen

 

Damit uns auch keine Anfrage entgeht, bitten wir Sie sehr herzlich konkrete Gastspielanfragen NUR an unten stehende Kontaktadressen zu richten. Dies erlaubt uns den notwendigen Überblick um ihre Anfrage so zügig wie möglich zu bearbeiten.

 

Cabaret des Grauens e.V.

e-mail: educatingrita©cabaretdesgrauens.de

Tel:      +49 (0) 160 914 918 17

 

Dauer Minuten :  ca. 110
Darsteller: 2
Techniker/Regie: 2
Ab: 14 Jahren

Auf-/Abbau in [h] : 6 /2

vorherige Besichtigung der Bühne notwendig!

Bühne B/T [m]: 5 x 4

Zwei unterschiedliche Bühnenauftritte... (einer davon kann evtl. durch einen Paravent gefaked werden)

 

Licht: komplette Lichtanlage
Ton : CD-Player, Tonanlage

 

+ Honorar: nach Vereinbarung

+ Tantiemen: 10%

+ Fahrtkosten:
bis 150 km : 120 €
bis 400 km : 230 €
ab 400 km : 380 €

Educating Rita

 


DARSTELLER:

Susan „Rita“ White......Elke Heinrich
Dr. Frank Bryant.......Stefan C. Limbrunner

Regie
Stefan C. Limbrunner
Regieassistenz
Nadine Konietzny

Lichtdesgin.....Robert Banfic
Ton.....Robert Banfic
Ausstattung.....Bakhan Design
Kostüme.....Heide Eduárd
Flyer Design.....Oliver Vilzmann
Produktion
Cabaret des Grauens, Burghausen
Premiere am 2. September 2011 im CABARET DES GRAUENS , Burghausen


 

 

 

 

 

PRESSESTIMMEN

....zu unserer Aufführung

 

„Ein Kulturschock mit absolut hinreißendem Witz , anrührender Dramatik und einem Maximum an Wahrheit – dass die Fetzen fliegen…“
INN SALZACH KURIER

 

„Stefan `Gambit´ Limbrunner"* bringt mit EDUCATING RITA eine freche Komödie auf die Bühne. In der hinreißenden Inszenierung versucht er selbst als Prof. Frank Bryant der prolligen Friseurin Rita White, dargestellt von Elke Heinrich, die erstmals im Cabaret zu sehen ist, etwas Bildung näherzubringen“
PASSAUER NEUE PRESSE

 

„Den trinkfreudigen Lehrer und die strebsame Aufsteigerin spielen Stefan C. Limbrunner und Elke Heinrich absolut superb“
BLICKPUNKT

 

„Obwohl das Theaterstück mit nur zwei Schauspielern besetzt war, kam aufgrund spritziger Dialoge und der beiden großartig aufspielenden Künstler keinerlei Langeweile auf. […] Wer einen hochkomischen, vor Charme und Humor sprühenden Theaterabend erleben will, sollte sich diese Aufführung unbedingt ansehen“
BURGHAUSER ANZEIGER

 

„ Selten hat man EDUCATING RITA so temporeich und temperamentvoll gesehen:
Zu Beginn des ersten Akts - Schallendes Lachen bei fast jedem Satz; Szenenapplaus nach jeder der 15 Szenen, mitreißend der Wechsel ins Dramatische, am Ende war das Publikum zu Tränen gerührt und belohnte die beiden Hauptdarsteller mit rauschendem Applaus und Bravo Rufen!“
ALTNEUÖTTINGER ANZEIGER

 

* „Gambit“ war die äußerst erfolgreiche Vorgängerinszenierung

 

 

Warum „Educating Rita“ ?

 

 

Educating Rita

Ich habe „Educating Rita“ in einem kleinen Privattheater in München, das zwischenzeitlich leider schließen musste, entdeckt und mich sofort in das Stück sowie in die Rolle der RITA verliebt.
Als mich Jahre später mein Kollege und Freund Stefan C. Limbrunner auf dieses Stück ansprach, er fände das Stück und die Rolle des FRANK sehr reizvoll, war der Pakt geschlossen! Zwischen Tür und Angel und bei einem Bier beschlossen wir, dieses Projekt in Angriff zu nehmen.
Warum ich dieses Stück so mag – Ganz einfach: Es ist ganz nah am Leben dran. Am Lebensabschnitt und Wendepunkt zweier Menschen mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen, die sich aneinander reiben und sich doch näherkommen und sich gegenseitig bereichern und inspirieren. Weil sie sich auf den anderen einlassen, teilweise gewollt, teilweise ungewollt und trotz der Andersartigkeit den Anderen verstehen und lieben lernen. Jeder auf seine eigene Art.
Was mich zudem fasziniert ist, dass dieses Stück auf fantastische Weise für jede Art von Zuschauer funktioniert. Denn in einem gewissen Teil kann sich jeder darin entdecken. Vom Hochintellektuellen bis zum alkoholabhängigen Rocker (Zitat: „Hey, am Ende hatte ich echt Pipi in den Augen“).


Dieses Stück „menschelt“ einfach!
Elke Heinrich – „Rita“

 

 

 

Educating Rita

Es gibt genau 2 Gründe warum ich dieses Stück so liebe.
Es erzählt in gewisser Weise meine eigene Geschichte, und das gleich zweimal.
Da ist die Geschichte des Arbeiterklasse - Prolls Rita der sich unter Entbehrungen nach oben kämpft. Das ist meine Geschichte.
Und da ist die Geschichte von Frank, dem Intellektuellen, ein gescheiterter Künstler und Jetzt – Alkoholiker der sich frustriert als sarkastischer Literaturprofessor verdingt, und erst durch Rita die Liebe zum Lehren entdeckt. Auch er entdeckt eine neue Welt.
Und wenn wir den Alkoholiker mal weglassen, ist auch das zu einem gewissen (kleinen) Teil meine Geschichte.
Die wunderbaren Charaktere, der Balanceakt zwischen Ernst und Komik und die ziemlich unwiderstehlichen Dialoge tun ein Übriges – das Stück muss man einfach mögen.
Dabei reizte es mich vom Regiestandpunkt aus so gut wie überhaupt nicht, in abstrakte Verfremdung zu gehen, ein regietheatertaugliches Konzeptstück zu machen, oder - Gott behüte – einen Kommentar zur Bildungspolitik zu geben – darum geht es in diesem Stück nicht.
Es geht um Menschen, es geht um zwei Menschen und ihr Ringen.
Diese zwei Menschen wollte ich auf die Bühne stellen, so theatral wie möglich, so ehrlich wie möglich, so LUSTIG wie möglich – so dass das Publikum gar nicht anders kann als sich – wenigstens – ein winzig kleines bisschen in sie zu verlieben . . .
Stefan C. Limbrunner – „Frank“

 

 

 

 

 

Die Darsteller

 

ELKE HEINRICH

STEFAN C. LIMBRUNNER

Elke HeinrichSchon seit den 90iger Jahren ist Elke Heinrich im Improvisationstheater aktiv, seit 1999 ist sie dabei festes Ensemblemitglied der Improgruppe „…efa:“ Sie
absolvierte Improvisationskurse bei allen internationalen Größen der Szene.


Noch während ihres klassischen Schauspielstudiums spielte die gebürtige Allgäuerin die Hauptrolle in dem Bühnenmusical „Echt Du“.
Nach ihrem Abschluss spielte sie sich in den festen Darstellerstamm des „Jungen Schauspielensembles München“.

Sie glänzte unter anderem, in der Regie von Michael Stacheder, in „Mit dem Gurkenflieger in die Südsee“ (2007), als Kreusa in „Medea“ (2009-2011) und als Traute Lafrenz in „Die weiße Rose“ (2009). Sie brillierte in einer schwierigen Doppelrolle in „Othello“ (2008), und als Mascha in „Die Möwe“ (2010/11).


Daneben trat die vielseitige, auch sängerisch begabte Schauspielerin, in zahlreichen Kurzfilmen und auch in Episodenrollen im Fernsehen (ZDF, BR, ARD) , zuletzt in der aktuellen Serie „Hubert und Staller“, mit Christian Tramitz, auf.


Ihren Einstand im Cabaret des Grauens gab sie als Rita White in Stefan C. Limbrunners Inszenierung von „Educating Rita“, worauf sofort eine Verpflichtung für die tragende Rolle der Taube in dem Kindertheaterstück „An der Arche um Acht“ folgte. 2012 wird sie, wiederum im Cabaret des Grauens, in der Uraufführung von Stefan C. Limbrunners Horrordrama „Lovecraft“ als H.P.Lovecrafts psychisch kranke Mutter zu sehen sein.

 

Stefan C. LimbrunnerEr nahm nach Abitur und Zivildienst ein Semester Unterricht am Münchner Schauspielstudio, und studierte im Anschluss Schauspiel an der Athanor Akademie für Darstellende Kunst.
Er spielte in zahlreichen verschiedenen Theater-produktionen in Deutschland, Österreich & Südtirol in den folgenden Jahren, begann auch rasch als Autor zu arbeiten.


Zudem trat er in szenischen Lesungen im gesamten südbayerischen Raum auf.
Er schrieb die Kurzfilme ."Return To Sender" (R. Schmid) und "Blick ins Dunkel", und die Bauerntheater-satire "Der Hollaragugubauer".
Seit 2006 schreibt er auch verstärkt Theaterstücke darunter "Der Gutachter", "2 ehrenwerte Herren", „Gambit“, „Anatomie eines Mörders“, „In fremden Händen“ und "Lovecraft". Für den ORF Oberösterreich verfasste er die Hörspiele "Mann ohne Gewissen" (2006/7) und "Colins Reise" (2007/8).
Sein Theaterstück "Lovecraft" wird unter Andreas Aigner und Stefan Schulz mit namhaften Sprechern des ORF Tirol als Hörspiel produziert.
Limbrunner ist Dozent für Schauspiel und Filmgeschichte an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen.
Er führt gelegentlich Theaterregie, so bei "Der Gutachter (2006)", "Sophie Scholl - letzte Worte" (2007), "Die Zofen (2009), "Traumland" (2009), "1 Mord für 2" (2010) , "Gambit". (2010) und – „Educating Rita“ (2011). Als Schauspieler war er zuletzt in der Hauptrolle des „Volpone“ (2011) zu sehen. 2012 wird er die Theateruraufführung seines Bühnenstücks „Lovecraft“ inszenieren, und auch die Titelrolle spielen.
Limbrunner ist Preisträger des Stipendiums zur Förderung junger Künstler der Stadt Straubing und des Kurzgeschichtenpreises der Stadt Burghausen. Sein Hörspiel "Colins Reise" wurde vom ORF für das Hörspiel des Jahres 2008 nominiert.

 

 

 

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