Haben Sie mal wieder so richtig Lust auf Kultur?

 

Dann Kommen Sie bloß nicht zu uns.

Wenn Sie guten Service und große kulinarische Auswahl schätzen, bleiben Sie auf jeden Fall weg.

Suchen Sie einen Partner oder eine Partnerin?
Lieber nicht!

 

Was wir so machen?
Theater, Kabarett, Lesung, Partey, Konzert, Revue und Vollplaybacktheater. Wir versuchen es zumindest.

Keiner hat behauptet, dass es zum Leben reicht. Aber wir machen es trotzdem. Aus Leidenschaft stellen wir fünf Eigenproduktionen pro Spielzeit auf die Bühne.

Ohne Kabarett ist für uns nicht Weihnachten, und ohne roten Pannesamt nicht Fasching.
Wir sind ein 7 Sparten Haus

....
Mindestens


Do, Fr und Sa 19 bis 2 Uhr
Himmlischer Montag 20 bis 2 Uhr

 

 

 

"Eintritt nur für Verrückte“, sollte der Spruch über der Tür lauten:

wird man zufällig (oder sogar absichtlich) in das schummrige Miniaturtheater
gespült, findet man sich in einem Panoptikum der Skurrilitäten wieder.

Unter blutrotem Kreuzgewölbe sitzt man an schwarz gelackten
Tischchen, Zirkusmusik schringelt über Fotografien von grotesken Menschen, oder auch
nicht.

Ein wortkarger bärtiger Mann serviert Wein,

und als ein rothaariger Hüne mit Stierhörnern am Stirnband plötzlich hinter einem
Brokatvorhang hervorquiekt, geht es endlich
los – das Cabaret des Grauens zeigt sich von
seiner dunklen und witzigen Seite.


Seit der Gründung vor mehr als zehn Jahren durch

den gegenwärtigen Intendanten
des Theaters an der Rott, Mario Eick,

bollert das Ensemble allwöchentlich mit immer
neuen Inszenierungen auf die kleinste Bühne der Stadt.

Mal klassisches Theater-Theater,
dann beklemmendes Kammerspiel oder zum
Schreien komischer Superheldenklamauk.
Tiefgang wird hier gerne groß geschrieben und
auch gerne mal weggelassen.

 

Der künstlerische Leiter des Ensembles,
Hank Höfellner, selbst-verliebt in seine Lockenpracht, gibt mächtig an:
„Wir versuchen, beinahe monatlich ein neues Stück auf die Bühne zu
bringen, und das mit wenig Zeit,

einem nur kleinen Stamm an Schauspielern und einigen Gästen von Weltrang!“


Höfellner, der selbst schreibt, inszeniert und spielt,

wird dabei unterstützt von Alleskönnern:
Der eine steigt zwischen geregelter Arbeit bei einem Ölkonzern

und den weltbedeutenden Brettern

nur einmal kurz unter die Dusche,
und sobald der brandende Applaus versackt,
mixt er den Gästen die Musik zusammen,

die sie so oft verweilen läßt bis spät in die Nacht.


Ein anderer hat seit Wochen die eigene Wohnung nicht gesehen,

weil zwischen Proben,
Soundkonzept, Barbetrieb und Putzen

einfach zu wenig Zeit ist, daheim die Fische zu füttern.

„Ich hab sie jetzt einfach mit hierher genommen,

in einem Goldfischglas am Fenster

verpassen sie keine Aufführung.“ sagt Robert Banfizz

und rückt sein Glas zurecht.

 

Er ist – wie die kleine Konietzny, die schon seit Gründerzeiten dabei ist –

im Vorstand des Vereins „Cabaret des Grauens“.

Nachmittags sitzen sie zusammen im kühlen Tuffsteinhaus

an der Salzach, der engste Kreis des Theaters, und
beratschlagen, wie sie am besten über die Sommerpause kommen.

Und was die nächste Spielzeit bringen soll.

Ob die Brauerei heute oder morgen liefert,
wann die Plakate für die
nächste Produktion hängen müssen

und woher man einen Zuschuss bekommen könnte.

 

Oliver Vilzmann schlägt vor, mehr in Richtung virales Marketing zu
gehen, um Zuschauer anzulocken.

Dann müssten noch Spielzeitplakate her und T-Shirts,

findet der Grafik/Regie/Schauspieler.

 

Doch alles muss genau kalkuliert sein bei einem Theater dieser Größe:

„Damit müssen wir noch warten, wir sind schließlich nicht die Jazzwoche“,

ereifert sich „Effendi“ Baumgartner, Inhaber der
weltersten Radlmetzgerei und Kassenwart des Theaters.

Auch er opfert seine knapp bemessene Freizeit der Untergrundkultur.

 

Über welche Sorgen sich der Heiland rumärgert,

warum sein einziger Gaybriel einfach abgehauen ist,

warum Moses Blutdruck so hoch
wie nie ist, und warum jetzt auch noch die
Engel streiken? –

 

Finden Sie es heraus!  Im Theater finden Menschen zu sich selbst.

Vorausgesetzt, man findet die Tür.
www.cabaretdesgrauens.de

 

 

Das Cabaret des Grauens ist ein Varietétheater im Stile der 20er Jahre;
Blutrote Gewölbe, eine schwarze Bühne, Lüster mit rotem Licht
Mysteriöse Bedienungen und ungewöhnliche Musik.
Es gibt 40 schwarze Stühle, 10 runde Tische und vier hohe Stühle
mit Sitzflächen aus schwarzem Leder.

 

Es gibt Sängerinnen, Tänzerinnen, Magierer,
Schauspieler und einen Maitre de Plaisiere
Folgende Unterhaltungsattraktionen werden geboten:
Kostümbälle, literarische Abende, Kabarett, Kammerspiel, Jazz,
Tango, Bossanova, Pianomusik,
Chansons, Landler  Zaubervarietés, Revueshows

Das Theater ist bei uns ein halbwegs organisiertes Verbrechen!
Wir machen die Stücke wie Banküberfälle
Erst gibt es eine Vision, dann kommt der Plan
Als nächstes reisen die Spezialisten an.

Vorher ein bisschen Beschaffungskriminalität
Auf der Straße wahlweise auch mal in der Kirche
Und nach 4 Wochen geht es um Alles oder nichts
Dann die legendären Nächte nach den Premieren

Es folgt die Stille nach dem Schuss, 2. Vorstellung
Bangen um die Zuschauer, die Beute wird verteilt
Natürlich ist es immer zu wenig, also spielen wir weiter
werden wir wieder unsere Sehnsucht mit euch teilen!


 

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